FOLGEN SIE JESUS CHRISTUS!
Gottesdienst / Kirche / Nachfolge
Obedience of God's commands — Your avenue to eternal life!
Verschiedenes
English Portal
(in preparation)

Kirche und Glaube
» Verschiedenes

FOLGEN SIE JESUS CHRISTUS!


Fragen und Antworten

Frage: Ist man nach einer Bekehrung ein fertiger Christ?
Antwort: Wenn man begonnen hat, Jesus Christus als den Herrn über das eigene Leben anzunehmen, heißt dies noch nicht, daß man damit automatisch früher angenommene schlechte Gewohnheiten, negative Ansichten oder sonstige Belastungen von einem Moment auf den anderen abgelegt hat bzw. von diesen losgekommen ist. Vielmehr ist es so. daß nach der Bekehrung, die den ersten Schritt darstellt, das sukzessive Hinterfragen der eigenen Positionen, der eigenen Einstellung, der Fehler, die man hat bzw. immer wieder macht, usw. ansteht und daß man dann im Gespräch mit anderen Christen, der Beschäftigung mit dem Wort Gottes, insbesondere dem Lesen in der Heiligen Schrift und dem Besuch entsprechender Gottesdienste, sich auf den Herrn Jesus zubewegt, um nach und nach alle schlechten Gewohnheiten abzulegen. Ziel ist dann für jeden bekehrten Christen, mit der Zeit dem nahezusein bzw. zu entsprechen, was Jesus als Beispiel selbst vorgegeben hat. Alles in allem also kein automatischer Prozeß, sondern eine mitunter langwierige Umgestaltung der eigenen Person.

Frage: An anderer Stelle haben Sie darauf hingewiesen, daß man denen mißtrauen oder mit äußerster Vorsicht begegnen soll, welche das Wort "christlich" für sich oder ihre Organisation in Anspruch nehmen. Können Sie dies näher begründen?
Antwort: "Christlich" sein bedeutet nichts anderes, als wie Jesus Christus zu sein und deshalb auch wie dieser zu handeln, ihn also als den alleinigen Herrn über das eigene Leben anzuerkennen und seine in der Bergpredigt und anderen Stellen des neuen Testaments wiedergegebenen Vorgaben einzuhalten. Wer das Wort "christlich" für sich oder die eigene Gruppe in Anspruch nimmt, suggeriert also, die Vorgaben Jesu einhalten zu wollen. Weder im kirchlichen noch im politischen Bereich kann ich auch nur ansatzweise erkennen, daß diejenigen, die nach außen hin mit dem Adjektiv "christlich" vorgeben, wie Jesus Christus zu handeln, seine Taten, die Nächstenliebe und die Wahrheit in irgendeiner Weise reproduzieren. Das Ganze ist also eine Lug- und Trugpackung, die von dem wahren Jesus ablenkt, der in den Evangelien beschrieben wird.

Frage: Heißt dies, daß Sie denken, daß auch die christlichen Kirchen weitgehend nichts mit Jesus Christus zu tun haben?
Antwort: Genau! Jesus Christus hat schließlich selbst gesagt, "an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen" (also dem Ergebnis der Taten; siehe Matthäus 7:16). Da kann dann jeder durch einen Vergleich der Evangelien mit den Taten der Kirchen selbst erkennen, ob diese in seinem Sinne agieren oder eine Show abziehen, die nichts mit den Evangelien zu tun hat.

Frage: Aber sagen denn die Kirchen nicht, daß man Jesus Christus folgen soll?
Antwort: Ja, aber klar doch! Und wenn man sich darauf einläßt, stellt man schnell fest, daß die Nachfolge Jesu laut Bibel doch gänzlich anders und intensiver aussieht als das, was in den allermeisten Kirchen geschieht. Natürlich kann ich nur eine endliche Anzahl von Kirchen kennen. Deshalb sage ich nicht, daß es sich bei allen Kirchen, sondern bei den allermeisten um eine Mogelpackung handelt.

Frage: Wird man beim Nachfolgen von Jesus nicht durch Reichtum und Erfolg belohnt, so wie es manche Kirchen predigen?
Antwort: Weshalb das? Jesus Christus selbst war zur Zeit seines öffentlichen Wirkens nicht anders wie ein obdachloser Wanderprediger (siehe Lukas 9:58 "... Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber des Menschen Sohn hat nicht da er sein Haupt hinlege") und hat mehrfach vor Geld gewarnt (siehe z.B. Lukas 16:13: "... Ihr könnt nicht Gott dienen samt dem Mammon"). Außerdem hat er angekündigt, daß diejenigen, die ihm nachfolgen, so wie er selbst verfolgt werden (Beispiele: Johannes 15:20 "... Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen..."; Lukas 21:12 "Aber vor diesem allem werden sie die Hände an euch legen und euch verfolgen... um meines Namens willen"). Also Verfolgung statt Reichtum und Ehre!

Frage; Aha, dann denken Sie also, daß man nur "Christ" ist, wenn man bereit ist, für oder wegen Jesus Christus verfolgt und benachteiligt zu werden?
Antwort: So steht es in der Bibel!

Frage: Wo denn dort?
Antwort: siehe oben; außerdem beispielsweise in Matthäus 10:38 ("Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert"). Ein Beispiel aus der Apostelgeschichte 5:41 ("Sie gingen aber fröhlich von des Rats Angesicht, daß sie würdig gewesen waren, um seines Namens willen Schmach zu leiden"). Und ganz deutlich auch in 2. Timotheus 3:12 ("Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden").



Fortsetzung folgt!


» Zurück zur Seite "Fragen und Antworten"
» Zurück zur Startseite




Eine kurze Andacht

von Rudolf R.H. Dittrich, Andacht gehalten am 06.05.2019
WIR SIND HIER zusammengekommen, um der Treue Gottes und seiner Hilfe zu gedenken. Hierzu beginnen wir mit der Lesung von Psalm 146, der in der Lutherübersetzung treffend mit "Gottes ewiger Treue" überschrieben ist:
  1. Halleluja! Lobe den HERRN, meine Seele!
  2. Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
  3. Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.
  4. Denn des Menschen Geist muß davon, und er muß wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pläne.
  5. Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott,
  6. der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist; der Treue hält ewiglich,
  7. der Recht schafft denen, die Gewalt leiden, der die Hungrigen speiset. Der HERR macht die Gefangenen frei.
  8. Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten.
  9. Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält Waisen und Witwen; aber die Gottlosen führt er in die Irre.
  10. Der HERR ist König ewiglich, dein Gott, Zion, für und für. Halleluja!
Diese die Freude über Gottes Führung ausdrückenden Verse aus Psalm 146 sind eine Aufforderung für uns, uns alleine auf Gott selbst und nicht auf Menschen zu verlassen. In Vers 3 sagt uns der Psalmist, daß wir uns nicht auf Fürsten verlassen sollen. Übertragen auf unsere Zeit, die keine Fürsten oder Könige kennt, heißt dies, daß wir uns nicht auf Machthaber und Politiker verlassen sollen, die ja nur Menschen sind, die dann, wenn es darauf ankommt, nicht helfen können. Tatsächlich sagt uns der Verfasser des Psalms aber, daß der HERR selbst König ewiglich ist und wir in der Beziehung mit ihm in einer Monarchie leben. Tatsächlich sagt Jesus bei Markus zu Pilatus auf dessen Frage, ob er der König der Juden sei, selbst: "Du sagst es". So sehen wir im Sohn dem vom Vater über uns eingesetzten König. Dies gilt für alle, die an ihn glauben. Im Psalm wird uns des Weiteren berichtet: Der HERR macht die Blinden sehend. Dies sehen wir wiederum in der Person Jesu Wirklichkeit werden, der Blinde geheilt hat. Ja er ging hier noch weiter als Psalm 146 als er auch Lahme wieder gehend gemacht hat und auch andere Kranke gesund machte.

Desweiteren weist uns der Psalm darauf hin, daß der HERR die Fremdlinge behütet und die Waisen und Witwen erhält. Übertragen in unsere Zeit heißt dies, daß der HERR Ausländer wie auch andere Fremde behütet und daher auch von denen, die ihm folgen, erwartet, daß wir jeden unabhängig von dessen Herkunft gleich behandeln sollen. Zur damaligen Zeit haben Waisen und Witwen zu den ärmsten Mitgliedern der Gesellschaft gezählt. Ebenso sollen wir also in unserer Zeit die Schwachen behandeln und diese behüten, soweit es in unserem Vermögen steht.

Wir lernen aus dem Psalm auch, daß der HERR Recht denen schafft, die Gewalt leiden. Wenn wir ihm folgen, können wir also nicht anders, als für das Recht derer einzutreten, die Unrecht erleiden und erinnern uns daran, daß Jesus gesagt hat:
"Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen". Aus dem Psalm erfahren wir auch, daß der HERR die Hungrigen speist. Auch dies hat Jesus durch die Speisung von Hungrigen, etwa bei der Vermehrung der Brote verwirklicht.

So hat uns Jesus selbst gezeigt, daß er das, was über den Vater gesagt ist, selbst umzusetzen gekommen ist.

Und so wie der Psalmist vom HERRN sprach ohne den Sohn zu kennen, der bezeugte mit dem Vater eins zu sein, sprechen wir mit dem Sohn im Vertrauen auf die Treue Gottes das Gebet, das er uns selbst gelehrt hat (Vaterunser, siehe Matth. 6,9-13):

   Vater unser im Himmel
   Geheiligt werde dein Name.
   Dein Reich komme.
   Dein Wille geschehe,
   wie im Himmel, so auf Erden.
   Unser tägliches Brot gib uns heute.
   Und vergib uns unsere Schuld,
   wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
   Und führe uns nicht in Versuchung,
   sondern erlöse uns von dem Bösen.
   Denn Dein ist das Reich
   und die Kraft und die Herrlichkeit
   in Ewigkeit. Amen.


Dabei wissen wir, daß wir mit der Treue Gottes nicht nur seine getreue Befolgung seiner eigenen Versprechen, für die wir oft das Wort Verheißung verwenden, sondern ebenso seine beständige Liebe und Bewahrung verstehen.

Wir halten daher an diesem und den nun folgenden Tagen inne und gedenken dem Sohn, der für unsere Schuld gestorben und am dritten Tage auferstanden ist. Möge sein Beispiel und sein Vorbild, ja seine Führung Anlaß sein, dem HERRN so zu vertrauen und sich so über ihn und den Sohn zu freuen, wie es der Psalmist vorgegeben hat. Und möge es ein Ansporn sein, ihm trotz unserer Begrenztheit nachzufolgen und das Gebot zu verwirklichen suchen, daß er uns gegeben hat und welches lautet: "Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst".

In diesem Sinne entlasse ich euch mit dem Segen (Aaronitischer Segen nach 4.Mose 6,24):

   Der Herr segne dich und behüte dich;
   der Herr lasse sein Angesicht
   leuchten über dir und sei dir gnädig;
   der Herr hebe sein Angesicht über
   dich und gebe dir Frieden.


So gehet hin im Frieden des Herrn!

{Schluß der Andacht}


» Zurück zur Seite "Fragen und Antworten"
» Zurück zur Startseite




Bemerkungen zu Tod und Leben

von Rudolf R.H. Dittrich, Betrachtung vom 22.08.2019
UNSERE MöGLICHKEITEN der Vorausberechnung von Geschehnissen und der Naturbeschreibung im Bereich der einen einzelnen Menschen angehenden privaten Umwelt sind aus prinzipiellen physikalischen und mathematischen Gründen im Zusammenhang mit der Unschärferelation, der beschränkten Berechenbarkeit komplexer Prozesse und der Unmöglichkeit, alle für eine Rechnung benötigten relevanten Einflussparameter zu erfassen, derart bruchstückhaft, dass das von uns Christen erfahrene, überall tätige Wirken Gottes inmitten der Nichtberechenbarkeit unseres Privatlebens als allein relevanter Grund für unser Leben und unseren Tod erkannt wird.
Gleichzeitig ist das Wort Gottes die uns im Leben bis zum Tod Frieden und Sinn stiftende Richtschnur in dieser nur zum Teil und dann mit großen Unsicherheiten vorausbeschreibbaren Welt.
Von denen, die Gott leugnen oder Ihn nicht kennen, wird diese Unsicherheit in der Vorausberechenbarkeit von Ereignissen im privaten Umfeld leider nicht als gnadenspendende, von Gott vorgegebene Eigenschaft Seiner Schöpfung verstanden, wegen der wir bis zum Tode und danach von niemand anderem als Ihm abhängen, sondern oft als chaosbedingter Grund für das Ablehnen des HERRN selbst fehlinterpretiert.
Als christliche Physiker erkennen wir daraus, dass sich die nicht an Gott glaubende Welt aus ihrer Interpretation der vom Schöpfer gegebenen Naturgesetze und mathematischen Regeln einen neuzeitlichen Materialismus zusammengestellt hat, in dem oft Trost im Leben bis zum Tod nicht in der Beständigkeit von Gottes Liebe und der Beschäftigung mit unseren von Ihm geschaffenen Mitmenschen sondern stattdessen in selbstgeschaffenen Objekten gesucht wird, die zum Aufrechterhalten einer nicht auf Gott basierenden Illusion und Beständigkeit so angefertigt werden, dass sie viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte bestehen bleiben (Infrastruktur, Bauwerke, Kunstobjekte und vieles mehr) oder so kompliziert aufgebaut sind, dass sie wie ein menschenerschaffener Ersatz von Gottes Natur erscheinen (moderne Technik). Als Christen wissen wir aber, dass diese Dinge gleichsam vergängliche Trugbilder darstellen, die uns nicht von Gottes Liebe und Gnade über den Tod hinaus ablenken können.

» Zurück zur Seite "Fragen und Antworten"
» Zurück zur Startseite






» Top
All rights reserved / Tous droits réservés / Alle Rechte vorbehalten
RDAVENUE: Research and Development — Your avenue to success! Learn more by visiting www.rdavenue.com.
Dr. Rudolf R.H. Dittrich, System Software / Development Office for Applied Physics and Engineering, Tel.: +498930786933,
E-Mail: office@rd-avenue.com, VAT Registration Number (German "USt-IdNr."): DE241488228